Magnetic Resonance Imaging (MRI) – Wichtiges zur Untersuchung in einer Röhre

March 2nd, 2017 | blogger

MRI

Die Magnetresonanztomographie, mit MRT abgekürzt, ist ein bildgebendes Verfahren, welches im diagnostischen Bereich der Medizin eingesetzt wird. Es können Struktur und Funktion der Gewebe und Organe im Körper dargestellt werden. Physikalisch gesehen basiert das Verfahren auf den Prinzipien der Kernspinresonanz, speziell der Feldgradienten-NMR – Daher auch die Bezeichnung Kernspintomographie (ugs. Kernspin).  MRI ist die geläufige Kurzform des englischen Ausdrucks Magnetic Resonance Imaging. Mit dem MRI können Schnittbilder des menschlichen und tierischen Körpers erzeugt werden, was die Grundlage für Beurteilungen der Organe und krankhafte Veränderungen bildet.

 

Ablauf einer MRI Untersuchung – wie funktioniert es?

 

Die MRI – Untersuchung erfolgt in einer Röhre, in welcher sich ein grosses Magnet befindet. Eine Liege, ein Untersuchungstisch fährt die zu untersuchende Person in die Röhre. Während der Untersuchung wird jedoch heutzutage über Gegensprechanlage und Kamera kommuniziert.

 

Vor der Untersuchung wird den zu Untersuchenden ein Gehörschutz gegeben, da das MRI ein lautes Klopfen verursacht. Die Dauer der MRI – Untersuchung kann von 5 – 60 Minuten dauern, je nach dem was für eine Fragestellung vorliegt.

 

Infos zum Kontrastmittel / Verursacht die Untersuchung Nebenwirkungen?

 

Oft ist es notwendig ein wasserlösliches Kontrastmittel intravenös zu verabreichen. Eine bessere Beurteilung der Gefässe und Veränderungen ist dadurch möglich. Bei der Abgabe des Mittels kann ein Wärmegefühl, ein trockener Geschmack im Mund oder das Gefühl Wasser lassen zu müssen ausgelöst werden. Bei der Untersuchung von Gelenken kommt es vor, dass man das Kontrastmittel unter lokaler Narkose direkt ins Gelenk spritzt.

 

Bis heute sind keine Nebenwirkungen durch MRI – Untersuchungen bekannt. Komplikationen treten möglicherweise infolge der Verabreichung vom Kontrastmittel auf. Grundsätzlich ist die verabreichte Gadoliniumverbindung gut verträglich. Nebenwirkungen die selten auftreten sind Hautrötungen oder Brechreiz – Die Symptome verschwinden im Allgemeinem von alleine wieder. Schwere Kreislaufreaktionen, oder Reaktionen der Nieren oder Lebern, welche eine Behandlung erfordern, treten äusserst selten auf.

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